Forschungsdatenbank

Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde

2005

Einrichtungsstatistik

Forschungsprojekte18
Publikationen6
Vorträge5
Promotionen3

Forschungsprojekte

Projektleiter:

An open, prospective study to evaluate implant stability, marginal bone adaptation and the survival rate of Astra Tech Dental Implant System, Fixture OsseospeedTM, in patients with tooth loss in the posterior maxilla in an early loading protocol YA-OSS 001

Die Frühbelstung von Implantaten stellt eine wichtige Fragestellung in der Implantologie dar. Besonders das kritische Knochenlager des seitlichen Oberkiefers bietet hier oft ungünstige Vorraussetzungen. Moderne chemisch modifizierte Implantatoberflächen sollen helfen eine sichere Osseointegration zu erreichen. In einer multizentrischen Studie soll die Stabilität und der Langzeiterfolg fluoridbeschichteter Implantate im seitlichen Oberkiefer evaluiert werden.

Laufzeit:2003 - 2009
Projektleiter:

Atrophieprophylaxe und Strukturerhalt im Zusammenhang mit implantatgestützten Therapiekonzepten

In dieser prospektiv randomisierten Studie wird der funktionelle Stimulus von interforaminal inserierten Implantaten auf implantatferne Areale der posterioren Alveolarfortsätze und des Gegenkiefers durch longitudinale Quantifizierung des Resorptionsverhaltens in der Phase der funktionellen Belastung untersucht. Kontroll- und Prüfgruppe des prothetischen Versorgungskonzeptes unterscheiden sich hinsichtlich der Rigidität der Verbindung zwischen Suprastruktur und Implantaten und der differenten Fläche und sagittalen Ausdehnung des Unterstützungspolygons. Die implantatgestützte Versorgung des Unterkiefers führt zur Entwicklung höherer Kieferschließkräfte, die im antagonistischen Kiefer Veränderungen im Sinne des "combination syndrome" und im gleichen Kiefer einen verstärkten posterioren Knochenabbau verursachen können. Weitere Untersuchungsgrößen sind die vom Fortschreiten der Atrophie mitbestimmten Parameter der Kinetik der Prothese, der Okklusion und der Lagebeziehung der Kiefer zueinander. Als implantatbezogene Fragestellung wird das von der Art des Versorgungskonzeptes abhängige unterschiedliche Ausmaß extraaxialer Kraftkomponenten in seinem Einfluss auf die Implantatprognose evaluiert.

Laufzeit:2004 - 2009
Projektleiter:

Bewährung von Galvanoteleskopen bei implantatgestützten Unterkiefertotalprothesen

Zur Stabilisierung von Unterkiefertotalprothesen hat sich die primäre Implantatverblockung mit Stegkonstruktionen bewährt. Als Alternative wird die Versorgung mit Einzelattachments und damit sekundärer Verblockung der Implantate angegeben, wobei in der isolierten Zugangsmöglichkeit Hygiene- und Handhabungsvorteile gesehen werden. Ziel dieser prospektiven Studie ist es die klinische Bewährung von Teleskopversorgungen zu überprüfen. Dabei bestehen die auf ITI-Implantaten verschraubten Primärkronen aus Titan, die Sekundärteleskope werden nach der Galvanotechnik hergestellt und über ein verklebtes Tertiärgerüst in die Prothesenbasis eingearbeitet. Implantatbezogene Fragestellungen sind die Stabilität des osseointegrativen Verbundes unter dem Einfluss der formschlüssigen Verbindung sowie der Verlauf von Hygieneindizes und Weichgewebeparametern. Suprastrukturbezogene Fragestellungen beziehen sich auf Verschleißverhalten, Retention und mechanische Stabilität der Verbindungselemente. Okklusale Kontakte sowie die posteriore Alveolarfortsatzatrophie sind weitere funktionelle Untersuchungsparameter.

Laufzeit:2004 - 2009
Projektleiter:

Einfluss einer okklusalen Sofortbelastung von Replace Select TiUnite Implantaten auf deren Überlebensrate

Das klassische Branemark Protokoll für die dentale Implantation basierte auf der gedeckten Einheilung. Seit einiger Zeit wird die Sofortbelastung in verschiedenen Indikationen mit guten Ergebnissen berichtet, meistens als Einzelfallbeschreibungen. Eine neu entwickelte Implantatoberfläche (TiUnite, Fa. Nobel Biocare) soll jetzt die Sofortbelastung zuverlässig ermöglichen. Dokumentiert ist, dass diese neue Oberfläche eine gesteigerte und frühere biologische Verbindung zum umgebenden Knochengewebe ermöglicht, sowohl in der Einheilphase als auch in einer begrenzten Nachbeobachtungszeit. Dieser positive Einfluss der Implantatoberfläche scheint positive Ergebnisse in der Sofortbelastung von Branemark MK IV Zylinder-Schrauben-Implantaten zu haben (Glauser et al 2003). Primärer Zielparameter der Untersuchung ist zu überprüfen, ob die veränderte Implantatmikrostrukturierung auch bei dem zu überprüfenden Makrodesign (konisches Schraubenimplantat) eine Sofortbelastung ermöglicht. Dazu erfolgt die Bestimmung der Erfolgsrate (short-term success rate) von prothetisch sofort vollbelasteten Replace Select Implantaten mit TiUnite Oberfläche in verschiedenen Kieferregionen. Zusätzlich wird die periimplantäre Hart- und Weichgewebssituation sowie die kumulative Erfolgsrate der Implantate unter der frühen Belastung klinisch und radiologisch erfasst. Intraoperativ werden das maximale Eindrehmoment, der Periotest Wert und die Resonanzfrequenzanalyse erfasst. Analoge Nachmessungen erfolgen im Studienverlauf. Die provisorische prothetische Versorgung soll am Tag 0 bis 7 nach der Implantatinsertion auf einem verschraubten oder zementierbaren Abutment mit voller okklusaler Belastung erfolgen. Nach etwa 3 Monaten wird die definitive prothetische Versorgung durchgeführt. Begleitende radiografische und klinische Untersuchungen werden mit der Eingliederung der provisorischen Versorgung, sowie 1, 6 und ggf. 12 Monate danach durchgeführt.

Laufzeit:2004 - 2010
Projektleiter:

Erfolgsbeurteilung klinisch verfügbarer Implantatsysteme in der präprothetischen Chirurgie

Erfolgsbeurteilung von enossalen dentalen Implantaten verschiedener Systeme (IMZ, Astra, Frialit II Screw, Branemark) anhand von prospektiv dokumentierter Implantation und radiologischer und klinischer Nachuntersuchung nach kurz- bis mittelfristigen Liegedauern. Prospektive Untersuchung der möglicherweise durch Modifikation der Makrostruktur verbesserten kumulativen Überlebensrate verschiedener Implantatsysteme. Erfassung subjektiver Parameter (wie Zufriedenheit der Patienten mit der Gesamtversorgung) als einzubeziehender Parameter bei der Bewertung der jeweiligen Implantatsysteme.

Laufzeit:2004 - 2007
Projektleiter:

Evaluation der klinischen Eignung von Zirkonoxidkeramik- (Procera AllZirkon) und Aluminiumoxidkeramik- (Procera AllCeram) Abutments und Kronen auf enossalen dentalen Implantaten

In einer prospektiven randomisierten Studie sollen Patienten (n=20) drei Monate nach Implantation mit Branemark Implantaten prothetisch mit je einer Einzelkrone imSeitenzahnbereich versorgt werden. Randomisiert werden soll die prothetische Versorgung, welche entweder durch eine Aluminiumoxidkeramik-Krone (Procera AllCeram Krone) oder eine erst seit kurzem verfügbare Zirkonoxidkeramik-Krone (Procera AllZirkon Krone) mit jeweils entsprechenden Keramikabutments erfolgt. Zielparameter der radiologischen und klinischen Kontrolluntersuchungen sind die periimplantären bzw. pericoronalen Hart- und Weichgewebsreaktionen im zeitlichen Verlauf als Grundlage zur Bewertung der klinischen Eignung der neuen Zirkonoxidkeramik im Vergleich zur derzeitigen klinischen Standardversorgung.

Laufzeit:2004 - 2007
Projektleiter:

In vitro Untersuchung von Einflussfaktoren bei der Transferabformung am Anlogmodell

Der Transferabformung kommet im Ablauf der Herstellung von telekopierend verankerten Teilprothesen zentrale Bedeutung zu. Durch die Abformung bedingt Veränderungen der Originalsituation führen zu Einschränkungen der Passung des Zahnersatzes. Erfasst und bewertet werden dreidimensionale Positionsänderungen von Primärteleskopen auf dem Originalmodell und in der Abformung. Die Vermessung erfolgt mit einem Elektronisch-mechanischen 3 D Digitizer, in Abhängigkeit von verschiedenen Abformlöffeln und Abformmaterialien.

Laufzeit:2004 - 2007
Projektleiter:

Korrelation von klinischer und apparativer Erfassung der Primärstabilität von enossalen dentalen Implantaten und deren Bedeutung auf die Überlebensrate der Implantate

Seit wenigen Jahren ist eine zunehmende Verkürzung der Einheilzeit von enossalen dentalen Zahnwurzel-Implantaten in der zahnmedizinischen klinischen Behandlung anzutreffen, mit dem Ziel die Gesamtbehandlungszeit zur Rehabilitation von Patienten mit Zahnverlust zu verkürzen. Parameter zur Erfassung der Implantatstabilität sind bisher nur unzureichend verfügbar (Klopfschall, Röntgendiagnostik, ggf. Periotest Messung). Seit kurzem ist ein Gerät zur akustischen Messung der Implantatstabilität (Resonanzfrequenzanalyse, RFA-Messung, Fa. Ostell) zur enoralen Anwendung in der klinischen Zahnmedizin verfügbar. Die Eignung dieser neu verfügbaren Methode wird daher in einer prospektiven randomisierten Beagle Dog Studie (n=157 Implantate, n=12 Beagle Dogs) sowie darauf aufbauend in einer Humanstudie (n=100 Implantate, 20 Patienten) überprüft (Kooperation Dr. Dr. W. Kleis, Dr. Dr. R.S.R. Buch, MKGChirurgie). Neben der radiologischen Untersuchung erfolgt eine akustische (RFA, Fa. Ostell) und eine Dämpfungsbezogene Erfassung der Primärstabilität der inserierten Implantate und werden mit den Messungen der Eindrehmomente der Implantate korreliert. Analoge Messungen von RFA und Periotest erfolgen in entsprechenden Nachbeobachtungszeiträumen (Beagle 3 Monate, Humanstudie 6 Monate) zur Erfassung möglicher Veränderungen in der Einheilphase. Zielparameter ist die Erarbeitung eines Schwellenmesswertes zur Festlegung einer ausreichenden Implantatstabilität, um eine anschließende prothetische Versorgung valide zu ermöglichen.

Laufzeit:2004 - 2007
Projektleiter:

Multizentrische, randomisierte Studie zahnärztlich prothetischer Therapieformen der verkürzten Zahnreihe

In Zeiten immer knapper werdender Resourcen in den öffentlichen Gesundheitssystemen erhalt die Frage nach der Notwendigkeit des Ersatzes von Molaren neben der medizinischen eine zusätzliche Dimension. Ziel dieser prospektiven, randomisierten Studie, die an insgesamt 14 Zahnkliniken Deutschlands durchgeführt wird, ist es eine festsitzende prothetische Versorgung bis einschließlich der zweiten Prämolaren mit einem Versorgungskonzept, welches zusätzlich zu den festsitzend versorgten Zähnen 5-5 einen herausnehmbaren Zahnersatz für die Molaren vorsieht, zu vergleichen.

Laufzeit:2005 - 2010
Projektleiter:

Nachuntersuchung von implantatgestützen (Osseotite TG Standard implants, BIOMET 3i Implant Innovation) Totalprothesen im Unterkiefer

Vergleich der Komplikationsraten zwischen drei unterschiedlichen Attachmentsystemen (Locator, Dal-Ro, O-Ring)

Laufzeit:2005 - 2012
Projektleiter:

Prospektive Studie zur prothetischen Versorgung einer verkürzten Zahnreihe im Oberkieferseitenzahnbereich mit Astra Implantaten

Das prä- und postoperative kieferchirurgisch-prothetische Studienprotokoll umfasst eine 6-7wöchige Planungs- und Behandlungsphase von Implantatinsertion bis zur temporären Versorgung mit kunststoffverblendeter Brückenkonstruktion, gefolgt von einer einjährigen Belastungsphase. Nachfolgend schließt sich innerhalb von 6-8 Wochen nahtlos die Eingliederung einer definitiven prothetischen Versorgung mit einer dreigliedrigen keramisch verblendeten Brückenkonstruktion an. Weitere Untersuchungstermine sind 24, 36, 48 und 60 Monate nach Eingliederungsdatum geplant. Es sollen folgende outcome variables in der Belastungsphase untersucht werden: Implantatstabilität, marginale Knochenadaptation, Implantatüberlebensrate, Weichgewebeverhalten, Überlebensrate der prothetischen Versorgung nach Sofortversorgung. Für die Analyse der klinischen Effizienz stehen zwei unterschiedliche Analysen zur Auswahl: a) per protocol (PP) und b) all patient treated (APT). Die Resultate werden basierend auf den Daten nach 6, 12, 36 Monaten sowie 5 Jahren nach temporärer prothetischer Versorgung präsentiert bzw. veröffentlicht. Zugrunde gelegt sind: deskriptive Statistiken (SD/SE), Häufigkeitstabellen, Range und Konfidenzintervalle.

Laufzeit:2004 - 2008
Projektleiter:

Reparative Periimplantitistherapie mit autogenen Knochentransplantaten

Klinische Verlaufsstudien zeigen eine hohe prognostische Sicherheit dentaler Implantate. Dennoch entwickelt ein Teil der Implantate klinisch manifeste und/oder radiologisch progrediente periimplantäre Stützgewebsverluste (Periimplantitis). Bleiben derartige Veränderungen unbehandelt, besteht die Gefahr eines vorzeitigen Implantatverlustes sowie als möglicher Folgeschaden das Risiko eines unter Umständen erheblichen Knochendefektes. Die Ätiopathogenese der Periimplantitis ist im Einzelnen noch ungeklärt, kann aber als multifaktorielles Geschehen eingeschätzt werden, wobei immunologische, mikrobielle, funktionelle und die Knochen-Träger-Kapazität betreffende Faktoren von Bedeutung sind. Ziel dieser prospektiven Studie ist es, Ergebnisse der reparativen Periimplantitistherapie unter Verwendung autogener Knochentransplantate zu beschreiben. Dabei wird das Ausmaß der Regeneration bzw. Resorption durch intraoperative Vermessung quantifiziert sowie Keimflora und Komplikationen dargestellt. Neben dem primären Therapieerfolg ist vor allem die Rezidivneigung und Stabilität des neu gewonnenen Stützgewebes in der weiteren Belastungsphase von Bedeutung, die Einschätzung erfolgt durch Verlaufsbetrachtung des Knochenniveaus sowie weichgeweblicher Entzündungsparameter. Eine gezielte Analyse von Verlust- bzw. Misserfolgsimplantaten soll der Verifizierung sowie der Gewichtung der als fraglich ätiologisch angesehenen Expositionsfaktoren im Rahmen der Klärung der Pathogenese dienen.

Laufzeit:2004 - 2012
Projektleiter:

Retrospektive Untersuchung von teleskopierend verankertem Zahnersatz

Teleskopierend verankerter Zahnersatz stellt eine regelmäßiges Therapiemittel bei der Versorgung teilbezahnter Patienten dar. Hinsichtlich des Designs des Zahnersatzes und der topographischen Verteilung der Ankerzähne werden Auswirkungen des Zahnersatzes auf die Prognose der Ankerzähne untersucht.

Laufzeit:2004 - 2010
Projektleiter:

Retrospektive Untersuchung von teleskopierend verankertem Zahnersatz im Hinblick auf Reparaturanfälligkeit verschiedener Prothesendesigns

Teleskopierend verankerter Zahnersatz wird in unterschiedlichen Modifikationen zur Versorgung teilbezahnter Patienten eingesetzt. Dentoalveolär gestaltete Prothesen und konventionelles Design werden hinsichtlich ihrer Reparaturanfälligkeit retrospektiv untersucht.

Laufzeit:2004 - 2005
Projektleiter:

Sofortbelastung von enossalen Schrauben-Implantaten im zahnlosen Kiefer mit verschraubten Brückenprovisorien

Diese Studie untersucht die primäre Erfolgsrate und die kurz- bis mittelfristigen Ergebnisse von sofort belasteten Implantaten in zahnlosen Kiefern. Im Rahmen einer prospektiven offenen Fallkontrollstudie wurden 81 Implantate mit verschraubten provisorischen Brücken sofort belastet. Die Implantate wurden bei neun Patienten in sieben zahnlosen, umfangreich augmentierten Oberkiefern und sechs zahnlosen, eine gute knöcherne Ausgangssituation aufweisenden Unterkiefern inseriert. Bis zum Ende der dreimonatigen Einheilphase gingen zehn Implantate verloren. Im interforaminalen Unterkiefer mussten eines von 28 Implantaten, im anterioren Oberkiefer (regio 14 bis 24) zwei von 28 Implantaten, im posterioren Oberkiefer sieben von 25 Implantaten entfernt werden. Alle explantierten Oberkieferimplantate zeigten bei der Implantatinsertion ein Eindrehmoment unter 13 Ncm: Die Verlustrate der Oberkieferimplantate mit einem Eindrehmoment < 13 Ncm (30 % aller Oberkieferimplantate) lag bei 50 %. Die Hälfte aller Oberkieferimplantate zeigten Periotestwerte ≥ -2 bei einer Verlustrate von 36 %. Bei Implantaten mit Periotestwerten ≤ -3 traten keine Verluste auf. 60 % aller Oberkieferimplantate erreichten RFA-Werte ≤ 64 (Misserfolgsrate 28 %), während 40 % RFA-Werte ≥ 65 aufwiesen (Verlustrate 0 %). Im Vergleich zum Eindrehmoment waren Periotest und RFA deutlich weniger spezifische Parameter bei der Identifizierung von Risikoimplantaten für die Sofortbelastung im zahnlosen Oberkiefer.

Laufzeit:2005 - 2008
Projektleiter:

Sofortversorgung enossaler Schrauben-Implantate im teilbezahnten Kiefer mit Chairside Provisorien

Diese Studie untersucht die und die kurz- bis mittelfristigen Ergebnisse von sofort versorgten Implantaten in teilbezahnten Kiefern. Im Rahmen einer prospektiven offenen Fallkontrollstudie wurden 73 schraubenförmige Implantate (n = 25 Patienten), mit chairside angefertigten provisorisch zementierten Provisorien eingeschlossen. Im Unterkiefer (UK) mussten zwei von 44 Implantaten (Verlustrate 4,5 %), im Oberkiefer (OK) zwei von 29 Implantaten (Verlustrate 6,9 %) bei fehlender primärer Osseointegration entfernt werden. Im OK lag der Mittelwert der Eindrehmomente bei den erfolgreich osseointegrierten Implantaten bei 18,6 Ncm ± 11,9 (Min. 6,3, Max. 45), der mittlere Periotestwert lag bei +1,2 ± 2,4 (Min. –4, Max. +5), Die RFA-Messung ergab ein Mittel von 65,9 ± 4,3 (Min. 54, Max. 72). Die beiden im OK nicht osseointegrierten Implantate lagen bei einem terminalen Eindrehmoment von 5,5 Ncm und 5,8 Ncm und einem Periotestwerte von +4 und +5. Im UK wurden die erfolgreich osseointegrierten Implantate mit einem mittleren Eindrehmoment von 38,1 Ncm ± 11,3 (Min. 9,3; Max. 45) inseriert, die Periotestwerte lagen im Mittel bei –2,1 ± 2,8 (Min. –7, Max. 3), der RFA-Wert bei 70,1 ± 7,5 (Min. 54, Max. 86). Die beiden im UK nicht osseointegrierten Implantate zeigten Eindrehmoment, Periotest- und RFA-Wert von 10,5 Ncm, –3 und 73, sowie 45 Ncm, -5 und 66. Die Periotestwerte sanken drei Monate postoperativ im OK auf –1,9 ± 1,6 (Min. –4, Max. +1), im UK auf –3,3 ± 1,8 (Min. –6, Max. 0). Die Werte der RFA-Messung stiegen im OK auf 68,5 ± 4,3 (Min. 59, Max. 75) und im UK veränderten sich der RFA-Messwert auf 74,3 ± 6,3 (Min. 63, Max. 86) drei Monate postoperativ.

Laufzeit:2005 - 2008
Projektleiter:

Untersuchung der Kongruenz CAD/CAM gefertigter Vollkeramikkronen (CEREC®)

Die Computerunterstütze Fertigung von Zahnersatz wird einerseits als wirtschaftliches Verfahren in der Herstellung vollkeramischer Restaurationen als auch als alleinige Methode zur Herstellung von Zirkondioxidkeramiken in der Zahnheilkunde fahren eingesetzt. Das CEREC System (Fa. Sirona, Bensheim) ermöglichte verschiedene Herstellungsverfahren, (Standardmodus, Endomodus) und eine neue, auf 3D Design basierende Software (NEWCOS®). Die Passung von Seitenzahnkronen, die nach den unterschiedlichen Verfahren hergestellt wurden, wird gegenübergestellt.

Laufzeit:2004 - 2005
Projektleiter:

Untersuchungen zur hart- und weichgeweblichen Alveolarkammrekonstruktion und zur Gewebekonditionierung

Aus einem partiellen Zahnverlust resultieren je nach Verlustursache und Dauer der Zahnlosigkeit orovestibuläre und/oder krestobasale Defekte der zahnlosen Kieferkammareale, die durch hart- und/oder weichgewebliche Augmentation therapiert werden müssen, um die Voraussetzung für einen konventionellen oder implantatgestützten Zahnersatz zu schaffen. Zur Therapie des lokalen Knochenmangels werden enoral gewonnene autogene Knochenblocktransplantate bzw. nicht resorbierbare ePTFE-Membranen nach dem Prinzip der gesteuerten Knochenregeneration eingesetzt. Hierbei ist das Ziel der prospektiven Untersuchung, das Ausmaß der Regeneration und Resorption, die Komplikationshäufigkeit im Bereich der Spender- und Empfängerareale sowie die hart- und weichgewebliche Reaktion unter funktioneller Belastung zu evaluieren. Weichgewebsdefizite werden simultan oder zeitlich getrennt zur knöchernen Augmentation korrigiert, wobei verschiedene operative Verfahren (Bindegewebetransplantate, Rollappenplastiken, Onlay-Interpositionstechniken, laterale Verschiebe- bzw. Schwenklappenplastiken) eingesetzt und bezüglich ihres Volumengewinns, ihrer Komplikationsneigung und ihrer Langzeitstabilität gegenübergestellt werden. Die erzielte Gewebevermehrung bedarf zum Erreichen einer harmonischen mukogingivalen Kontur einer gezielten Konditionierung, wobei spezifische laborgefertigte Provisorien, die bereits im Rahmen der Implantatfreilegung eingesetzt werden sowie spezielle Modifikationen am emergence profile bzw. im Zwischengliedbereich der definitiven Suprastruktur geprüft werden.

Laufzeit:2004 - 2012

Publikationen

Bellomo F, de Preux F, Chung JP, Julien N, Budtz-Jorgensen E, Muller F
Weitere Autoren der Einrichtung: Muller F
The advantages of occupational therapy in oral hygiene measures for institutionalised elderly adults
Gerodontology. 2005; 1: 24-31
Jensen SS, Broggini N, Weibrich G, Hjorting-Hansen E, Schenk R, Buser D
Weitere Autoren der Einrichtung: Weibrich G
Bone regeneration in standardized bone defects with autografts or bone substitutes in combination with platelet concentrate: A histologic and histomorphometric study in the mandibles of minipigs
INTERNATIONAL JOURNAL OF ORAL & MAXILLOFACIAL IMPLANTS. 2005; 20 (5): 703-712 Article
Datensatz in Web of Science®
Kunkel M, Wahlmann U, Reichert TE, Wegener J, Wagner W
Weitere Autoren der Einrichtung: Wegener J
Autoren des Fachbereichs: Kunkel M, Wahlmann U, Reichert TE, Wagner W
Reconstruction of mandibular defects following tumor ablation by vertical distraction osteogenesis using intraosseous distraction devices
CLINICAL ORAL IMPLANTS RESEARCH. 2005; 16 (1): 89-97 Article
Datensatz in Web of Science®
Nitschke I, Ilgner A, Muller F
Weitere Autoren der Einrichtung: Muller F
Barriers to provision of dental care in lang-termcare facilities: the confrontation with ageing and death
Gerodontology. 2005; 3: 123-9
Weibrich G, Kleis WKG, Hitzler WE, Hafner G
Weitere Autoren der Einrichtung: Weibrich G
Comparison of the platelet concentrate collection system with the plasma-rich-in-growth-factors kit to produce platelet-rich plasma: A technical report
INTERNATIONAL JOURNAL OF ORAL & MAXILLOFACIAL IMPLANTS. 2005; 20 (1): 118-123 Article
Datensatz in Web of Science®
Wolfart S, Heydecke G, Luthardt RG, Marre B, Freesmeyer WB, Stark H, Wostmann B, Mundt T, Pospiech P, Jahn F, Gitt I, Schadler M, Aggstaller H, Talebpur F, Busche E, Bell M
Weitere Autoren der Einrichtung: Schadler M
Effects of prosthetic treatment for shortened dental arches on oral health-related quality of life, self-reports of pain and jaw disability: results from the pilot-phase of a randomized multicentre trial
JOURNAL OF ORAL REHABILITATION. 2005; 32 (11): 815-822 Article
Datensatz in Web of Science®

Vorträge

PD Dr. Gernot Weibrich
Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von PRP in der Implantologie
Vortrag im Rahmen des "International Medical College Münster", Hörsaal ZMK, Universität Münster, veranstaltet duch Prof. Dr. Dr. Joos, Direktor der Klinik für MKG-Chirurgie, Universität Münster
PD Dr. Gernot Weibrich
Prothetische Planung als Grundlage für die Implantatgestützte Rehabilitation des atrophierten Oberkiefers
Qualitätszirkel und Arbeitskreis Dr. Beckenbach, Favorite Parkhotel, Mainz
PD Dr. Gernot Weibrich
Sofortbelastung im augmentierten Oberkiefer - Zukunftsvision oder Realität?
"Innovationen Implantologie" - Frühjahrskongress der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie (DGZI), Köln
PD Dr. Gernot Weibrich
Unbeschwert zubeißen durch Zahnwurzelimplantate - Möglichkeiten und Risiken einer modernen Zahnersatztherapie -
Gesundheitsforum Alzey, veranstaltet durch die Volkshochschule Alzey-Worms
PD Dr. Gernot Weibrich
Zahnfleischbluten - eine harmlose Sache oder erstes Anzeichen einer ernstzunehmenden Erkrankung? - Wege zur Erkennung und Vermeidung des vorzeitigen Zahnverlustes
Gesundheitsforum Alzey, veranstaltet durch die Volkshochschule Alzey-Worms

Promotionen

Nicole Hartmann
Klinisch-experimentelle Untersuchungen zur subjektiven Beurteilung und Sichtbarkeit der verkürzten Zahnreihe
Janina Oepke
Untersuchungen zur Metall-Keramik-Verbundfestigkeit einer Gold-Titan (AuTi)-Legierung nach thermischem und chemischem Stress
Susanne Wesolowski
Dimensionsänderungen bei Transferabformungen mit Polyäther in Abhängigkeit des verwendeten Löffelmaterials. In vitro-Messung mit einem computergestützten mechanischen 3-D-Digitizer